Flensburger Fahrzeugbau GmbH Pressemitteilung der IG Metall Flensburg

Nach dem bekanntwerden des Verkaufs der FFG an Deutz bezieht die IG Metall Flensburg in einer Presseerklärung Stellung.

Gewerkschaftshaus_Flensburg


Flensburg, 09.07.2026

 

Verkauf FFG an Deutz AG

IG Metall fordert Sicherung der Arbeitsplätze und Rückkehr in den richtigen Tarifvertrag

 

 

Die IG Metall fordert im Rahmen der anstehenden Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau GmbH (FFG) durch die Deutz AG eine Sicherung aller Arbeitsplätze und die Rückkehr in den Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie. Die Kölner Deutz AG hatte ihr Kaufvorhaben heute geäußert und die Übernahme von Flensburgs größtem Industriebetrieb für militärische Landfahrzeuge angekündigt.

 

Dazu Michael Schmidt, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Flensburg: „Wir fordern von der FFG und der Deutz AG eine deutliche Zusage zur Sicherung aller Arbeitsplätze in diesem Verfahren. Darüber hinaus sehen wir durch den Kauf auch Chancen für die Belegschaft. Bei der Deutz AG handelt es sich um ein vitales Unternehmen, das sich durch eine starke Mitbestimmung der Belegschaft und den standardgemäßen Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie auszeichnet. Wir erwarten, dass dieser Tarifvertrag zukünftig auch wieder bei der FFG gilt und der dortige Betriebsrat umfangreich in den Kaufprozess eingebunden wird.“

 

Die FFG war viele Jahre im Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie und ist im Jahr 2005 in den schlechteren Tarifvertrag des KFZ-Handwerks gewechselt. Dazu Schmidt: „Spätestens mit dem neuen Produktionswerk in Handewitt ist klar, dass die FFG wieder in den Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie gehört und im Tarifbereich KFZ nichts mehr zu suchen hat. Der Beitritt in die Deutz AG ist ein idealer Anlass.“

 

Bei Rückfragen:

Michael Schmidt

1. Bevollmächtiger und Geschäftsführer

michael.schmidt@igmetall.de

mobil: 0170 3333219